Bluebox

Bei der farbbasierten Bildfreistellung (Chroma Keying) in Film und Fernsehen ist es möglich, Personen oder Gegenstände nachträglich vor einen Hintergrund zu positionieren. Das kann beispielsweise in einem Film eine Landschaftsaufnahme sein oder im Fernsehen eine spezielle Computergrafik bei Wetter- oder Nachrichtensendungen.

Da überwiegend blaue Hintergründe verwendet werden bezeichnet man diese Methode als Bluescreen- oder auch Bluebox Technik. Blau ist die Komplementärfarbe zu den menschlichen Hauttönen und hebt sich optimal vom Körper ab.

Die Bluebox Technik ermöglicht es, ein Hintergrund- und ein Vordergrundbild zu einem Filmbild zu verschmelzen. Diese Technologie wurde 1970 vom Institut für Rundfunktechnik  für das deutsche Fernsehen entwickelt.

Um die Person oder den Gegenstand freizustellen, wird eine Aussparungsmaske benutzt, die den sichtbaren und unsichtbaren Bildbereich definiert. Die blauen Anteile des Bildes werden anschließend ausgeschnitten und an ihre Stelle werden Teile eines anderen Bildes eingefügt.

In den letzten Jahren hat sich alternativ zur Blue Box die Greenscreen-Technik entwickelt, die den Freistellungsprozess mit Grün als Hintergrundfarbe verwendet.

Bluebox WetterBekannt wurde  die Bluebox Technologie in Deutschland in den 1970er Jahren durch die Dialoge zwischen dem Showmaster Wim Thoelke und der von Loriot erfundenen Trickfigur Wum in der ZDF-Show Der große Preis.

Am häufigsten findet man die Verwendung des Bluebox Studios in Fernsehsendern bei Nachrichten- und Wettersendungen.

Bluebox von Rabenring

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